Foo und Foobar bedeutet in der Sprache der IT-Experten und Computerfreaks alles und nichts. Tatsächlich hat das Wort seinen Ursprung als sinnfreier Platzhalter für Dateien, Routinen, Platzhalter für Dateien, Prozesse während des Proggens. Das “Foo” selbst ist dann in dem Programm nicht zu gebrauchen und zum Beispiel durch einen Namen zu ersetzen. Braucht man mehrere Platzhalter, so hat sich die Reihenfolge “foo, bar, baz” durchgesetzt, woraus das zusammengesetzte “foobar” entstanden ist. Von diesem sinnfreien Zeichen wurde es dann in die verbale Kommunikation aufgenommen und bezeichnet weiterhin Sinnfreies. Immer dann, wenn es passt, kann man “foo” einfliessen lassen: “So ein Foo”, “Lass den Foo”, “Das ist foobar”.
Weisst du was ein Arschfax ist?
Heute im Büro bei Mitarbeiter aufgeschnappt – und in der Pause verbloggt ![]()
Arschfax ist eines der Jugendworte des Langenscheidt-Voting. Neben Nippelwetter, Schnitzelhusten und Klappkaribik eines der, wie ich finde, besten Worte ![]()
Ich hoffe ihr habt was gelernt. Und tschüss
Szenensprache – Merkresistent
Jemand, der offensichtliche Sachverhalte und Kausalzusammenhänge auch nach mehrmaligem Erklären nicht begreifen kann oder will, ist merkresistent. Meist sind diese Personen immun gegen jede Art von vernünftigem Einwand oder sachlichem Ratschlag und zeichnen sich durch Sturköpfigkeit und Dummheit aus. Abwertend wird jemand mit Schulbildung, geringer Intelligenz und Unwillen zu lernen als bildungsresistent bezeichnet. Analog dazu kann man natürlich auch beratungsresisten oder moderesistent sein.
Szenensprache – MOF
Abkürzung für “Mensch ohne Freunde”
Ein MoF ist ein Mensch ohne Freunde. Diese Abkürzung wird besonders in der ökonomischen Internet- und Handysprache als abwertendes Schimpfwort gebraucht. Wer allerdings durch Uni, Beruf oder Social Networks seine realen sozialen Kontakte vernachlässigt, der kann im First Life wirkliich zum MoF werden.
Szenensprache – Fremdschämen
Seit der PixMix kenne und verstehe ich den Ausdruck “Fremdschämen” ![]()
Das Privatfernsehen schenkt uns mehr und mehr Castingshows und Realityformate, in denen unscheinbare Menschen ganz gross rauskommen. Allerdings nicht immer nur durch positive Leistung. Singt jemand den Juroren beispielsweise sehr selbstsicher und laut, aber leider auch sehr falsch ein Liedchen vor oder glänzt vor dem Talkmaster mit unintelligenter Naivität, kann das beim Zuschauer das Phänomen des Fremdschämens auslösen. Allein die Betrachtung der sich blamierenden Person weckt beim Betrachter das Schamgefühl.
Quelle: Duden – Szenensprache










