Warum Twitter-Ads schalten gerade eine ganz blöde Idee ist #blockiertH

Alle Marketeers so “YEEEEE Twitter-Ads: MUSS ICH HABEN!”

Alle Twitter-Users so “FUUUUUCK Twitter-Ads: MUSS ICH BLOCKEN!”

Im Moment ist es ziemlich eng in meiner Twitter-Timeline. Ich machte mir anfangs sogar die Mühe den Tweet auszublenden und trotzdem erscheint @daydeal @jobs_ch und viele andere die ganze Zeit in meiner Timeline.

Also fahre ich grössere geschützte auf:

Im Moment Blocke ich die jeweiligen Firmen direkt über Ihre Twitter-Ads

Einfach ganz lange auf den Twitter-Ad drücken, danach kommt ein tolles kleines Fenster wo man gleich auf “Blockieren oder Melden” klicken kann. So verschwindet nicht nur die Ad sondern auch gleich sämtlicher Inhalt der von oder über @jobs_ch geschrieben wird.

Herrrrrrrlich ruhig wirds hier im Twitter-Land.

Mein Marketing-Tipp für Marketeers: Wartet mal kurz ab bis es etwas ruhiger wird und probiert es dann nochmals, sofern ihr dann überhaupt noch eingeblendet werdet ;) #scherz

PS: @jobs_ch im Moment bin ich eh nicht auf Job-Suche – Ihr wart einfach im falschen Moment am falschen Ort & zwar in meiner geliebten Frühstücks-Timeline!

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Ich wünsche mir bitte keine Erdbeeren im Winter

“Pervers” trifft es wohl genau, wenn man sich anschaut was wir für eine Auswahl haben in der Migros, im Coop, im Spar, im Lidl oder Aldi. Dank einem Facebook-Beitrag der Schweizer Bauern, fühlte ich mich animiert hier etwas zum Thema zu schreiben.

Frische Beeren von irgendwoher – und dies im tiefsten Winter. Wir fragen uns: Würden die Komsumenten sie vermissen, wenn sie nicht im Laden wären? Und warum überhaupt werden sie als Tiefpreis-angebot verramscht?

Ich hatte vor einem Jahr wirklich keine Ahnung mehr welches Gemüse, wann Saison hatte. Die Vorfreude auf Erdbeeren im Sommer, Rhabarber-Wähe im Frühling, Rosenkohl im Winter und Eierschwämmli im Herbst, ist mir vergangen. Es gibt einfach keine Vorfreude mehr, weil ich immer alles haben kann. Die einzige Vorfreude für mich jetzt ist noch die Wild-Saison im Restaurant und ich hoffe das bleibt auch so.

Dieses Denken verursacht neben einem riesen “Reise-Aufwand” zudem Umwelt-Verschmutzung und fördert meiner Meinung auch das “Foodwaste” (Beitrag von WWF). 1/3 der aktuellen konsumbedingten Klimagase die weltweit ausgestossen werden, stammen von Nahrungsmittel. Herstellung, Transport, Verpackung und Zubereitung eingerechnet. So kommt es nun, dass bereits die ersten Menüs eine Art Klima-Gütesiegel in Ihrer Speisekarte anzeigen um das umdenken in Gang zu setzen.

Ich wünsche mir den Mut mal wieder nur Schweizer-Produkte zu bekommen, wie neulich auf dem Bauernmarkt in Dietikon. Oder die einheimischen Produkte besser und populärer präsentiert zu sehen. Beispielsweise in der Migros:

Liebe Migros: Warum macht ihr nicht in der Mitte des Gemüse-Ladens eine Art “Marktstand” mit “Dächern”. Da wüsste ich sofort “Diese Produkte von diesem Marktstand kommen aus der Region und haben zudem noch Saison”.

Apropos Saison: Der Saison-Kalender (PDF) hängt bei uns neuerdings in der Küche. Damit ich wieder bewusster einkaufen kann. Damit ich bewusst nur Nahrungsmittel kaufe, die jetzt auch wirklich Saison haben. Ich muss zwar zugeben als Rosenkohl-Junkie esse ich die gerne durch das Jahr, aber im Moment bevorzuge ich doch eher mal saisonale Produkte.

Coop trifft es mit dem Slogan “Im Gleichschritt mit der Natur”. Es wird Zeit dass wir handeln. Ein Boykott wird nicht ausreichen, irgendein Detail-Händler braucht den Mut einfach mal NEIN zu sagen. Einfach mal einen Schweizer Monat zu machen wo wir eben nur noch 1/3 (?) des Sortiments bekommen. Den Mut einen Schritt nach vorne zu machen, einen Schritt nach vorn in die Vergangenheit, wo wir diese Massen-Auswahl noch nicht hatten und wir regionale Produkte bevorzugten und die Kiwi nur kannten wenn wir auf Reisen waren.

Denn seit ich in Phuket frische Früchte hatte, die auch von dort kamen, weiss ich dass dieses Zeug dass ihr hier bekomme, nicht annähernd so schmeckt, wie sie schmecken könnte. Dennoch haben auch inländische Produkte für mich teilweise an Reiz verloren wenn ich sehe, wie stark gespritzt wird. #anderesThema Oder mein letztes schockierendes Erlebnis in Zürich:

Auf dem Bauernmarkt, als ein Bauer Import-Ware verkauft hat. “Frisch aus Brasilien” stand da.

Man merkt aber wirklich, ein umdenken findet statt. Gesund essen können sich nicht alle Leisten und Urban-Gardening gewinnt Boden und auch Garten-Kooperativen bilden sich.

Neu entdeckt für günstiges und gesunden Essen ist die Bio-Rampe. Mit gesunden Produkten die im normalen Markt keinen Absatz finden: http://biorampe.ch/

So und jetzt meine liebe Früchtchen, denkt mal darüber nach. Das reicht schon mal fürs erste :)

Eure Monah :*

 

 

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Interview mit der Yelp.ch Community-Managerin Frau Glitzeric

Es gibt keine Zufälle im Leben. Und noch wunderbarer wenn die nicht Zufälle dann auch noch Einhorn-Fans sind. So getroffen im Sphères Frau Glitzeric. Sie macht das Community-Management für Yelp und organisiert auch immer mal wieder Yelp-Events #yelpevents. Wer sie also treffen möchte könnte sich beim nächsten WEINKLATSCH einfach mal einhängen :)

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