Heute bin ich in der Stimmung mein Leben zu verändern

Dieses Jahr war grausam. Grausam schön, grausam aufreibend, grausam Einschneidend.

Gestern googelte ich “Midlifecrisis 30” denn ich fühlte einen Umbruch.

Ich fühlte den Moment wo sich was ändern musste. Es war ein Gefühl als wären diverse Häuser, Freundschaften und Verbindungen die ich mühevoll aufgebaut habe erdbebenartig zusammengebrochen. Das letzte Erdbeben war erst kürzlich, mit der Kündigung des Coworkings BUREAU.D.

Dieses Jahr verlor ich meine Babies, ich verlor teilweise den Blick für meine Träume. Dennoch gewann ich Freiheiten und neue Aufgaben mit dazu. Dieses Jahr war wieder einmal ziemlich gefüllt mit Dingen die ich tun muss, aber eigentlich nicht wollte. Externe Kräfte entschieden dass ich nun halt andere Aufgaben hatte und auch ich entschied mich mit der Selbständigkeit neue Aufgaben wahrzunehmen.

Wenn ich von aussen auf mein Leben blicke müsste es ja perfekt sein. Einen super Ehemann, eine süsse kleine Tochter, ein Eigenheim, Selbständig und tolle Menschen in meinem Leben. Doch innerlich fühlt es sich Eiskalt an. Unsicher, als wäre da doch noch “mehr”. Mehr Leben, mehr Veränderung, mehr zu tun um die Welt zu verändern.

Ich will die Welt verändern – Aber wie?

Mit meinem Schaffen, meinem helfen für andere, verändere ich etwas. Etwas in mir und in den Menschen denen ich helfe. Doch was ist mit mir? Wo bleibe ich? Einige Mütter haben das gleiche Problem und vergessen sich selbst im Tumult des müssens. Gefangen in den gesellschaftlichen Werten der heutigen Zeit. Ich dachte immer, ich habe die Balance. Die Balance zwischen Mutter sein und meinen Träumen. Doch weit gefehlt. Heute als ich das erste mal beim Chiropraktiker war, wegen Verspannungen die nun wirklich jedes Körperteil allmählich in die Pensionierung schickte, knackste es. Es tat weh für einen kurzen Augenblick und dann kam dieses wohlige Gefühl mich endlich wieder selbst zu spüren. In all den Monaten vergass ich neben dem was ich muss, den Fokus auf mich selbst.

Zurück zu mir, zu  meinem Ich zu meinen Träumen. Das ist das das neue Ziel.

Die Arche New-Way

Einigen Menschen im meinem Nahen Umfeld geht es ähnlich. Es ist Aufbruchsstimmung. Als wäre da eine Arche in der sich all jene versammeln, die sich aus dem Moment befreien möchten. Einige die Reisen geplant haben, sich Auszeiten gönnen oder sich neu orientieren.

Wir leben oftmals als wäre das Leben unendlich, denn die Endlichkeit anzuerkennen wäre, als würde man auf den Tod warten. Wirklich? Sich der Endlichkeit bewusst zu werden eröffnet einen neuen Horizont des seins. Sich Entscheidungen gut zu überlegen. Kleine Wanderungen zurück in die Kindheit helfen zudem, Passionen wieder zu entdecken die wir lauter müssen einfach mal beiseite geschoben haben. Diese verstaubten Wünsche gilt es jetzt wieder mal zu betrachten und neu zu priorisieren.

Mini-Auszeit – 1 ganzer Tag für mich

Kommenden Donnerstag nehme ich mir Frei. Ich gehe zum Frisör, etwas Shoppen und nehme mir Zeit für mich und meine Gedanken. Eine kleine Auszeit zwischen Muttergefühlen, Hausfrauen Angelegenheiten und der Selbständigkeit. Zudem werde ich die nächsten Wochen mal wieder in eine Hatha Yoga Lektion gehen und mir ein kleines Workout zusammenstellen.

Das wars schon, ihr könnt jetzt wieder gehen. Aber merci fürs Lesen :*

PS: soll ich meine Haare Pink färben? Ich frag für eine Freundin ;)

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